Systemische Strukturaufstellungen - Innere Bilder ins Außen stellen

 

Ins Außen gestellte innere Bilder - ein systemisches Strukturaufstellungsbild - zeigt eine innere Frage, ein noch ungelöstes Thema, eine unklare Organisationsstruktur oder ähnliches.

 

Mittels Prozessarbeit und rituellen Sätzen werden - wie zur Probe - Alternativen gesucht und es entstehen mögliche Veränderungen, die der Klient in seinem Alltag tatsächlich realisieren kann, wenn er möchte. Aufstellungen sind eine transverbale Sprache, der Klient erfährt mit allen Sinnen, wie sich Verbesserung anfühlen kann. - Das alleine schon gibt oft Mut und Lust auf Veränderung!

 

Im SySt Institut München bei Insa Sparrer und  Matthias Varga von Kibed wird die trans-verbale Sprache der Systemischen Strukturaufstellungen ® sehr vielschichtig vermittelt. Es werden einige Formate mit eigener „Grammatik“ vorgestellt, die für verschiedene Anliegen besonders zielführend sein können.

 

Ressourcenstärkung und Ausrichtung auf ein angestrebtes Ziel können in einer Lösungsaufstellung oder einer sprachlichen Oberflächenstrukturaufstellung SOA und einer AAT Aufstellung des Ausgeblendeten Themas erfahren werden.

 

Arbeit an Wertehaltungen kann gut mittels Coretransformationsaufstellung, Tetralemma oder Glaubenspolaritätenaufstellung GPA begleitet werden.
Soll es ums Entwickeln einer Romanfigur, eines Plots oder der Dramaturgie eines Theaterstücks gehen, so kann eine Drehbuchaufstellung, eine sprachliche Oberflächenstrukturaufstellung SOA oder auch eine Kontextklärungsaufstellung KKA Sinn ergeben. Auch eine partielle GPA kann nützlich sein.

 

Im supervisorischen Setting bzw. im Coaching können Supervisionsaufstellungen unterstützen, dass die Supervisorin im System des Supervisanden Zusammenhänge besser erahnen kann und Ideen zur Weiterarbeit im Rahmen der Supervision / des Coachings erhält.

 

Ich begleite gerne solche Systemischen Strukturaufstellungen als ‚Gastgeberin‘. Die Gastgeberin / der Gastgeber einer systemischen Strukturaufstellung hat nun die Rolle, im Vorgespräch mit dem Anliegenbringer zu erfragen, worum es für diesen hier gehen solle. Er/Sie wird den Prozess des Stellens der Repräsentant/inn/en, das Erfragen von Unterschieden und die Prozessarbeit mittels Stellarbeit und rituellen Sätzen sowie ggfs. Tests begleiten. Er/Sie hält achtsam den Rahmen des Aufstellungsgeschehens, den Möglichkeitsraum, wo sich abbildet und prozesshaft weiterentwickelt, was sich im Außen bis zu jenem Zeitpunkt eventuell verfahren oder kompliziert darstellte.

 

Buchtipp: Insa Sparrer, Matthias Varga von Kibéd, Klare Sicht im Blindflug, Schriften zur Systemischen Strukturaufstellung, Carl-Auer-Systeme Verlag 2010

 

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